YouTube Creator Bootcamp

YouTube Creator Bootcamp Zertifikate

Ich habe im Frühjahr diesen Jahres beim YouTube Creator Academy Bootcamp teil genommen und war positiv überrascht.  Eigentlich sollte es ein 2wöchiges Bootcamp zum Thema „Erste Grundlagen für YouTube Videokünstler“ werden, aber da ich die praktischen Tipps und Tricks so klasse fand, entschied ich mich gleich noch, Abschlusszertifikate für:
„Beleuchtung und Kamera“ ,
„Das Zuschauerinteresse aufrecht erhalten“,

Die Kunst der zuschauergewinnung
Die Kunst der Zuschauergewinnung ©YouTube

„Deine Marke aufbauen“,
„Erstelle großartige Inhalte“,
„Geschick bei der Videoproduktion“,
„Häufiger auf YouTube entdeckt werden“,
„Sound und Musik“,
„Vorproduktion“
zu erhalten.
Hierbei wurden fundierte Kenntnisse aus BWL, Filmerstellung von A-Z, und Markenstrategie komprimiert zusammengefasst und treffend präsentiert und von amerikanischen und britischen YouTube-Stars vermittelt. Ich möchte an dieser Stelle so dreist sein, zu behaupten, dass die Kerninhalte dem eines klassischen Filmstudiums gleich kommen. Auch hier werden über die verschiedenen Kameratypen, Tonaufnahmearten, Mood Boards, Skriptentwicklung, Crew- und Castsearch, etc gesprochen und aufgeklärt.
Wie kam ich dazu?
Ich wurde wegen meines Kim Tonic-Kanals direkt von Mitarbeitern von YouTube angeschrieben, ob ich Interesse hätte, an dem Boot Camp teilzunehmen. Da ich sehr wissbegierig bin, konnte ich nur JA sagen. Diese kostenlose Weiterbildung hat meinen YouTube-Horizont definitiv erweitert und besonders in der Bearbeitung von Bewegtbildformaten ein Stückchen weiter gebracht.
Hinter der YouTube-Plattform steckt durchaus ein strategisches Vorgehen und Interesse, seine Künstler weiter zu bilden und eine win-win-Situation herzustellen. So kann es auch potenziellen YouTubern möglich sein, ohne die Hilfe von MCNs Möglichkeiten der Verbreitung und Verbesserung in der Contenterstellung zu finden. Das Katzen-YouTube war einmal und bildet in meinen Augen eine ernstzunehmende Konkurrenz dem klassischen TV gegenüber.
Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die YouTube Paywall (Premium-Bezahlkanäle) durchsetzen wird. Bis zum Ende des Jahres soll das „Pay-TV“ eingeführt werden. Für circa 10 Dollar im Monat werden dann die Videos der bekanntesten YouTube Creators werbefrei und auch offline zur Verfügung stehen. Dazu wird auch der bis jetzt noch im beta-Zustand vorhandene Musikstreaming-Dienst „Music Key“ angeboten.  YouTube bietet damit zukünftig einen Mix aus kostenlosen, rein werbefinanzierten und kostenpflichtigen werbefreien Angeboten. Hoffentlich schreibt YouTube selbst dann schwarze Zahlen und nicht nur seine Nutznießer. Allerdings ist der Marktwert für Google von YouTube nicht zu unterschätzen. Laut einer Studie von Jefferies Marketing wird der Marktwert von Youtube zwischen 26 Milliarden und 40 Milliarden Dollar eingeschätzt, umgerechnet zwischen 19,8 und 30 Milliarden Euro. Da es nur Schätzungen sind, variiert hier der Wert stark. Das Programm “Google Preferred” wurde stark in den Fokus genommen. Google bietet hierbei den Top 5%  der YouTube-Stars bessere Werbekonditionen an. Laut Broadmark könnte damit das Ende der MCN-Ära eingeläutet worden sein. YouTube bleibt spannend und einer der Big Player im Bewegtbildmarkt. Ich als Creator freue mich sehr über die YouTube-Plattform und ihre Möglichkeiten.
Mit Bratzenkinder® werden wir noch einige Webserien auf YouTube veröffentlichen.  :-)
Quellenverweise: http://www.jefferies.com/CMSFiles/Jefferies.com/files/Insights/GOOG.pdf
und
http://broadmark.de/allgemein/studie-youtube-ueber-30-milliarden-dollar-wert/12495/

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